Geldanlage im Ausland

Geldanlage im Ausland ist mit Vorsicht zu genießen!

Die Banken im Ausland bieten meist Höhere Zinssätze als in Deutschland. Gerade beim Festgeld oder Tagesgeld, stehen diese Banken im Zinsvergleich meist ganz oben. Die Geldanlage im Ausland gestaltet sich gerade bei der Kontoeröffnung und den Vertragsbedingungen als problematisch. Die AGBs etc. sind meist in Landessprache geschrieben. Wer sein Geld also nicht gerade in einem deutschsprachigen Ausland eröffnen möchte, hat hier schon das erste Problem. Wer eine hohe Geldsumme anlegen möchte, sollte sich die Vertragsbedingungen, gerade bei Nicht-Deutschen Banken genau ansehen. Das nächste Problem welches Problematisch werden könnte, ist die Legitimation bzw. Identifikation der Person. In Deutschland wird dies meist über das Post Ident-Verfahren an der nächsten Postfiliale in weniger als 5 Minuten erledigt. Wie und ob die Bank im Ausland mit diesem Verfahren zusammenarbeitet, muss geprüft werden.

Geldanlage im Ausland
Neben all diesen Punkten sollte man zusätzlich noch die Doppelbesteuerung beachten. Das bedeutet, man muss je nach Land, Steuern auf Zinsen für dieses Land und für Deutschland bezahlen. In Deutschland gilt selbstverständlich der Freibetrag von 801 Euro pro Person. Nach der Steuerzahlung im Ausland ist der angegebene attraktive Zinssatz meist nicht mehr attraktiv. Ob und inwiefern Banken im Ausland überhaupt diese Art der Geldanlage eines Tagesgeldes kennen ist auch fraglich. In weit entfernten Ländern wie China ist eine solche Art der Geldanlage gar nicht bekannt.
Als Fazit kann man sagen. Wer sein Geld im Ausland anlegen möchte, sollte die Sprache des jeweiligen Landes beherrschen. Auch eine Geldanlage in der EU ist empfehlenswert, da dort die gesetzliche Einlagensicherung von 100.000 Euro pro Kunde zu 100 % gilt.